Pilates für Surferinnen: Warum Pilates und Surfen perfekt zusammenpassen

Dein Kopfkino beim Gedanken an einen Surftrip nach Marokko: Wellen, Sonne und lange Tage am Meer. Pilates steht wahrscheinlich nicht unbedingt ganz oben auf der Liste. Dabei kann genau diese Kombination einen echten Unterschied auf dem Surfbrett machen.

Für unser Surf & Pilates Retreat haben wir mit unserer Pilates-Trainerin Julie gesprochen. Die gebürtige Französin lebt heute in Marokko, wo sie ihr eigenes Wellness Studio eröffnet hat. Dort lebt sie ihre Leidenschaft für Bewegung, Regeneration und ganzheitliches Wohlbefinden. Im Interview verrät sie, warum Pilates die perfekte Ergänzung zum Surfen ist und was Teilnehmerinnen von ihren Sessions erwarten können.

Wer ist Julie?

Julie kommt ursprünglich aus Frankreich und hat in Tamraght ihre zweite Heimat gefunden. Hier hat sie das Day Off Wellness Studio eröffnet und begleitet Menschen als Pilates-Trainerin und Massage-Therapeutin dabei, sich stärker, beweglicher und wohler in ihrem Körper zu fühlen.

In ihren Stunden geht es um Kraft, Balance, Mobilität, Atmung und die Fähigkeit, den eigenen Körper besser zu verstehen. Besonders Surferinnen profitieren von diesem Ansatz, denn viele Übungen helfen dabei, Stabilität aufzubauen, Verspannungen zu lösen und sich kontrollierter auf dem Board zu bewegen.

Bei unseren Surf & Pilates Retreats leitet Julie die Pilates Sessions auf dem Rooftop mit Blick auf den Atlantik. Mit ihrer herzlichen Art schafft sie eine Atmosphäre, in der sich Anfängerinnen genauso wohlfühlen wie erfahrene Pilates-Fans.

Was ihre Teilnehmerinnen besonders schätzen: Die Mischung aus effektiven, durchdachten Sessions und dem Gefühl, dem eigenen Körper wirklich etwas Gutes zu tun. Genau diese Verbindung aus Bewegung, Regeneration und Wohlbefinden macht Julies Unterricht so besonders.

Pilates Ball

Julie, warum sollten Surferinnen überhaupt Pilates machen?

„Surfen fordert den Körper bereits ziemlich stark – besonders Schultern, Rücken und die Körpermitte. Pilates ist eine intelligente Ergänzung dazu. Es hilft dir, deine Balance zu verbessern, Bewegungen kontrollierter auszuführen und zu verstehen, wie viel Kraft in einer bewussten Atmung steckt. Es geht nicht darum, weniger zu surfen oder Surfzeit zu ersetzen. Pilates hilft vielmehr dabei, dass sich das Surfen besser anfühlt und langfristig nachhaltiger wird.“

Welche Vorteile von Pilates merkt man beim Surfen besonders schnell?

„Viele Teilnehmerinnen bemerken schon nach kurzer Zeit ein besseres Körpergefühl und eine aufrechtere Haltung. Im Wasser kann sich das in flüssigeren Pop-ups, mehr Stabilität auf dem Board und weniger unnötiger Anspannung bemerkbar machen. Es ist keine sofortige Verwandlung, sondern eher eine Reihe kleiner Veränderungen, die innerhalb weniger Tage einen spürbaren Unterschied machen können.“

Pilates Übung

Kann Pilates typische Surf-Beschwerden ausgleichen?

„Ja, definitiv. Durch das viele Paddeln entstehen beim Surfen häufig verspannte Schultern, ein angespannter unterer Rücken und muskuläre Dysbalancen. Pilates hilft dabei, den Brustkorb zu öffnen, Rücken und Körpermitte zu stärken und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Gerade nach mehreren Surftagen hintereinander spüren viele Teilnehmerinnen, wie gut ihnen diese Kombination tut.“

Warum ist Pilates so effektiv für Balance und Stabilität auf dem Surfboard?

Beim Surfen geht es nicht nur um Kraft. Mindestens genauso wichtig sind Gleichgewicht, Körperkontrolle und eine stabile Körpermitte. Genau diese Bereiche trainiert Pilates gezielt. Durch die Arbeit mit den tief liegenden Muskeln entwickelt der Körper mehr Stabilität und Bewegungen werden effizienter. Das kann helfen, sicherer aufzustehen, länger auf der Welle zu bleiben und sich insgesamt kontrollierter auf dem Board zu bewegen.

Wie würdest du deine Pilates-Stunden beschreiben?

„Fokussiert, zugänglich und auf die Bedürfnisse von Surferinnen abgestimmt. Wir arbeiten an Core Strength, Mobilität, Atmung und Körperausrichtung, damit sich die Teilnehmerinnen sowohl auf als auch neben dem Board besser bewegen können. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Formate:

  • Aftersurf Pilates: 50 % Kräftigung, 50 % Stretching. Diese Sessions helfen dabei, Spannungen nach dem Surfen zu lösen, die Regeneration zu fördern und dem Körper etwas zurückzugeben.
  • Power Pilates: Etwas intensiver, dynamischer und als Ganzkörpertraining aufgebaut. Die Übungen können an jedes Level angepasst werden, sodass sowohl Anfängerinnen als auch erfahrene Pilates-Fans davon profitieren.

Was die Stunden im Riad Ayour besonders macht, ist außerdem die Arbeit mit verschiedenen Pilates-Tools. Bälle, Ringe und Widerstandsbänder machen die Sessions abwechslungsreicher und helfen dabei, die richtigen Bewegungsmuster besser zu verstehen.

Was macht Pilates im Surf Camp in Marokko anders als im Studio zuhause?

„Hier benutzt du deinen Körper jeden Tag aktiv. Dadurch spürst du sofort, wie Pilates deine Surf-Sessions unterstützt. Es fühlt sich weniger wie ein klassisches Workout an und mehr wie eine sinnvolle Ergänzung zu deiner Zeit im Wasser.

Dazu kommt die besondere Atmosphäre: Wir trainieren in unserer Shala mit einem unglaublichen 360-Grad-Blick auf den Atlantik und die Berge. Diese Umgebung verändert die gesamte Erfahrung. Man kommt leichter zur Ruhe, kann besser abschalten und nimmt die Sessions oft viel intensiver wahr.“

Was möchtest du den Teilnehmerinnen mitgeben?

„Das Ziel ist eigentlich ganz einfach: sich besser im eigenen Körper zu fühlen und gleichzeitig neue Herausforderungen anzunehmen. Die Pilates-Stunden bringen eine zusätzliche Wellness-Komponente in den Surftrip. Sie helfen dabei, den gesamten Körper zu stärken und die eigene Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig ist es eine wunderbare Gelegenheit, eine neue Praxis kennenzulernen oder bestehende Kenntnisse zu vertiefen – und das an einem Ort, der dafür kaum schöner sein könnte.

Ich wünsche mir, dass die Teilnehmerinnen nicht nur mit schönen Erinnerungen nach Hause fahren, sondern auch mit einem neuen Körperbewusstsein, stärkeren Grundlagen und gesunden Gewohnheiten, die sie in ihren Alltag mitnehmen können.“

Pilates & Surfen in Marokko – Buche dein Retreat

Wer das Beste aus seinem Surfurlaub herausholen möchte, sollte Pilates unbedingt ausprobieren. Dafür haben wir unser Surf & Pilates Retreat geschnürt: Du erhältst Surfstunden und Pilatessessions in einem Paket ohne großen Orga-Aufwand. Die Kombination aus Wellen, Bewegung, Regeneration und bewusster Körperarbeit schafft die perfekte Balance zwischen Aktivurlaub und Me-Time.

Pilates Retreat

FAQ: Pilates für Surferinnen

Ist Pilates gut für Surferinnen?

Ja. Pilates stärkt die Tiefenmuskulatur, verbessert die Balance, fördert die Beweglichkeit und kann dabei helfen, typische Verspannungen durch das Surfen auszugleichen.

Verbessert Pilates die Balance auf dem Surfboard?

Viele Pilates-Übungen trainieren gezielt Gleichgewicht, Körperkontrolle und Stabilität – Fähigkeiten, die direkt beim Surfen gefragt sind.

Brauche ich Pilates-Erfahrung für das Retreat?

Nein. Die Pilates Sessions sind für Anfängerinnen und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Wie oft findet Pilates im Surf & Pilates Retreat statt?

Im Retreat finden dreimal pro Woche geführte Pilates Sessions statt, ergänzt durch genügend Zeit für Surfen, Erholung und individuelle Bewegung.

Hilft Pilates gegen Rückenschmerzen nach dem Surfen?

Pilates kann helfen, die Muskulatur rund um Rücken und Körpermitte zu stärken und Verspannungen zu lösen. Viele Surferinnen empfinden dadurch mehr Beweglichkeit und weniger Beschwerden.

Was ist der Unterschied zwischen Aftersurf Pilates und Power Pilates?

Aftersurf Pilates kombiniert Kräftigung und Stretching, um die Regeneration nach dem Surfen zu unterstützen. Power Pilates ist dynamischer aufgebaut und legt den Fokus stärker auf Kraft, Stabilität und Ganzkörpertraining.

Warum Pilates im Surfurlaub ausprobieren?

Weil du die Effekte direkt spürst. Dein Körper ist täglich in Bewegung, wodurch die Verbindung zwischen Pilates und Surfen besonders greifbar wird.

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